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Schimmelpilzanalyse

Analyse von Schimmelpilzbelastungen

Ist Schimmelpilzbefall erst einmal in dem Maß vorhanden, dass er sichtbar ist, so sind weitere Untersuchungen gar nicht mehr nötig, um eine erste Empfehlung für eine fachgerechte Beseitigung im Rahmen einer Sofortmaßnahme zu geben.

Nach der Aussage des Umweltbundesamtes gilt in diesen Fällen: Sichtbarer Schimmelpilzbefall bis zu einer Befallsfläche von 0,5 m² kann prinzipiell in Eigenregie, unter Beachtung bestimmter Vorsichtsmaßnahmen, durchgeführt werden – sofern der Mensch, der die Beseitigung durchführt, gesund ist.

Ab einer Befallsfläche > 0,5 m² sollte die Beseitigung durch eine Fachfirma erfolgen, da ansonsten die Gefahr einer mikrobiologischen Kontamination angrenzender Flächen und Räume – u.a. aufgrund der Mobilisierung von Sporen während der Beseitigungsmaß-
nahme – zu groß ist.

Eine weitere Aussage des Umweltbundesamtes im Zusammenhang mit Schimmelpilz lautet, dass mit der Beseitigung des Schimmelpilzbefalls auch immer die Beseitigung der Feuchteursache vorgenommen werden soll, die zur Bildung des Schimmelpilzbefalls geführt hat.

Human- und Umweltmedizinern ist bereits seit längerem bekannt, dass eine Belastung der Raumluft mit Schimmelpilzen und deren Stoffwechselprodukten u.a. zu Allergien führen kann. Häufige Symptome dieser Allergien sind Schleimhautreizungen, die zu Atembeschwerden, Kratzen im Hals oder aber geröteten Augen führen können.

Um bei einer vermuteten Schimmelpilzbelastung der Raumluft zu prüfen, ob diese tatsächlich vorhanden ist und um deren Ausmaß bestimmen zu können, führen die Schimmelexperten von B+K so genannte Raumluftmessungen durch. Dabei wird in unterschiedlichen Verfahren die Raumluft über eine spezielle Pumpe in einer definierten Menge angesaugt und über unterschiedliche Filter geführt.

So lassen sich z.B. mit Hilfe einer Partikelmessung und der anschließenden Auszählung im Labor die

Messung der Schimmelpilzkonzentration in der Raumluft

Messung der Schimmelpilzkonzentration in der Raumluft

Anzahl der Schimmelpilzbestandteile je m³ Raumluft oder aber durch ein Anzüchten auf Nährböden die Konzentration von Schimmelpilzwachstum verursachender Schimmelpilzsporen, so genannte Koloniebildende Einheiten je m³ Raumluft (KBE/m³), bestimmen.

Bei einer vermuteten Schimmelpilzkonzentration in mehrschichtigen Bauteilen, wie z.B. Trockenbauwänden oder schwimmenden Estrichkonstruktionen, sind Bauteilöffnungen notwendig, um repräsentative Materialproben der Bauteile im Labor auf eine evtl. erhöhte Schimmelpilzkonzentration untersuchen zu können.

Nach der Bestimmung der Schimmelpilzkonzentration im Labor erfolgt der Abgleich mit Vergleichswerten, um bestimmen zu können, ob eine erhöhte Schimmelpilzbelastung in der Raumluft oder in den jeweiligen Bauteilen vorhanden ist und ob daraus resultierend z.B. ein Ausbau der Fußbodenkonstruktion o.ä. notwendig ist.